Was auf den ersten Blick aussieht wie ein Grafik-DeMake für Anno 117, entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als eines der faszinierendsten Aufbau-Kleinode des noch jungen Spiele-Jahres 2026. Und auch wenn Nova Roma von Entwickler Lion Shield in Sachen Komplexität bei Produktketten, Größe der Spielwelt und – am offensichtlichsten – der Grafik nicht mit der aktuellen Genre-Referenz aus dem Hause Ubisoft mithalten, kann, in einer Disziplin ist der Indie-Titel mindestens gleichwertig. Nämlich was die Sog-Wirkung des Gameplays angeht.
Für diesen Test habe ich viele Partien Nova Roma gespielt und alle endeten in ungeplanten, mehrstündigen Aufbau-Exzessen. Selten habe ich mir bei einem Aufbauspiel in jüngster Vergangenheit so gern mit dem berühmten »Nur noch diese eine Sache erreichen« selbst in die Tasche gelogen und bin tatsächlich erst viele Stunden später vom Bildschirm weggekommen wie bei Nova Roma.
Die Aufbau-Puzzelei fasziniert vom ersten Moment an und der Wuselfaktor auf den Straßen meiner römischen Insel-Siedlung ist erfreulich real: Nova Roma bringt zum Early-Access-Start jede Menge Potential mit. Allerdings greifen noch nicht alle Zahnrädchen ideal ineinander.
Was schon super funktioniert, was jetzt bereits alles in der Early Access Version enthalten ist und wo Nova Roma noch Baustellen hat, dröseln wir jetzt im Testvideo auf.