World of Warcraft: Midnight ist endlich da. Und der heiß erwartete zweite Teil der Weltenseelen-Trilogie hat einiges zu beweisen. Ich würde sogar sagen, er ist so etwas wie ein Schicksals-Wendepunkt für World of Warcraft. Kann die WoW-Marke alteingesessene Fans mit ihren Retail-Erweiterungen überhaupt noch begeistern? Oder überlässt man denen die zahlreichen Classic-Iterationen, um in ihrer verklärten Nostalgie zu baden, während sich das moderne WoW ganz weit weg von dem entwickelt, was es mal so groß gemacht hat.
“Ich wünschte, wir hätten es nicht Warcraft genannt. Klingt so einschüchternd!”, soll der zurückgekehrte Story-Chef Chris Metzen mal gesagt haben. Das verrät Lead-Producerin Holly Longdale in einem Interview, das die Fanbase in Aufruhr brachte. Nicht auch noch Metzen! Er war doch unser zurückgekehrter Messias, der das “War” wieder zurück in “Warcraft” bringen sollte, so wie er es selbst auf der Blizzcon 2023 angekündigt hatte!
Es ist davon auszugehen, dass wir in Midnight nun erstmals wieder vollständig Metzens Handschrift spüren werden. Und das meine ich, wenn ich sage: Midnight ist eine Schicksalserweiterung. Jetzt MUSS Blizzard zeigen, dass sie immer noch verstehen, was Warcraft eigentlich ist.
So eine MMO-Erweiterung in der Releasewoche zu bewerten ist immer schwierig. Erst im Verlauf der Season wird sich zeigen, wie spektakulär die Raids, wie motivierend die Dungeons und wie interessant der Abschluss der Handlung wirklich ist. Deshalb sprechen wir heute konkret über die Level-Erfahrung von Midnight und über die bisherige Geschichte, um zu klären, wie viele Badass-Warcraft-Momente in Metzens neuem Werk wirklich drin stecken. Außerdem klären wir, was Holly Longdale mit ihrer Interview-Aussage wirklich gemeint haben könnte und warum das sogar ziemlich cool sein könnte.
Unsere WoW Midnight Preview mit allen Features findet ihr hier.
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