Zwölf Jahre Warframe stecken in den Knochen von Digital Extremes. Mit Soulframe wagt das Studio seit dem 25. November 2025 den Sprung in eine entschleunigte Fantasy-Welt. Wer knapp 30 Euro für ein Gründerpaket zahlt, erkundet vorab die Insel Midrath und kämpft gegen die technokratische Invasionsmacht Ode.
Das Herzstück sind die Pakte. Anstatt euch starr festzulegen, wechselt ihr fließend zwischen Kampfstilen wie dem Wolfsritter oder dem Magier. Das Tempo ist deutlich niedriger als beim Sci-Fi-Vorgänger und orientiert sich spürbar an Titeln wie Elden Ring. Die Kämpfe fühlen sich wuchtig an, auch wenn Animationen und Gesichter in dieser frühen Phase oft noch hölzern wirken.
Erstes GameStar-Fazit: Soulframe im Early-Access-Test
Größter Kritikpunkt ist die Monetarisierung. Als späterer Free2Play-Titel setzt Soulframe massiv auf Sammelaufgaben. Neue Ausrüstung erfordert nicht nur Baupläne, sondern Unmengen an Materialien. Wer nicht zahlen will, muss viel Zeit investieren. Zudem kämpft die Version mit Bugs, lückenhafter deutscher Übersetzung und einer unübersichtlichen Menüführung.